Coinbase hat die neuen US-Steuerberichterstattungspflichten für Kryptowährungstransaktionen kritisiert und sie als übermäßig komplex und belastend für Privatanleger bezeichnet. Die Regeln verlangen die Meldung von Stablecoin-Transaktionen und kleinen Netzwerkgebühren, was laut Coinbase unnötigen Ballast für das Steuersystem darstellt. Lawrence Zlatkin, Vice President für Steuern bei Coinbase, hob die unverhältnismäßige Belastung kleiner Privatanleger hervor, die bei minimalen Transaktionsvolumina mit administrativen Hürden konfrontiert sind. Das neue System verlangt von Handelsplattformen, Kundentransaktionsdaten mit dem IRS zu teilen, wobei jedoch nur die Bruttoerlöse gemeldet werden, sodass die Händler ihre eigenen Anschaffungskosten berechnen müssen. Diese Komplexität wird durch die Notwendigkeit, Stablecoin-Bestände und Gasgebühren zu melden, noch verstärkt, die Zlatkin zufolge kein steuerpflichtiges Einkommen darstellen. Coinbase will diesen Prozess vereinfachen, indem es Werkzeuge entwickelt, die Nutzern helfen, ihre Krypto-Anschaffungskosten leichter zu berechnen.