Die Aktien von Futu Holdings und Up Fintech Holding fielen am 22. Mai während des US-Handels um 30-40 %, nachdem China eine regulatorische Durchgreifaktion gegen Offshore-Broker gestartet hatte. Die China Securities Regulatory Commission verhängte Strafen gegen diese Unternehmen, weil sie Festlandchina-Kunden ohne die erforderlichen Lizenzen bedienten. Futu sieht sich Geldstrafen von etwa 1,85 Milliarden RMB (271 Millionen US-Dollar) gegenüber, während Up Fintech mit einer Geldstrafe von 308,1 Millionen RMB belegt wurde, zusätzlich werden 103,1 Millionen RMB an illegalen Einnahmen eingezogen.
Die Durchgreifaktion betrifft geschätzte Vermögenswerte in Höhe von 200 bis 250 Milliarden HK$ auf diesen Plattformen, da Festlandchina-Kunden nun auf eine zweijährige Liquidationsfrist beschränkt sind. Diese regulatorische Maßnahme unterstreicht Chinas strenge Kapitalverkehrskontrollen, die darauf abzielen, unautorisierte grenzüberschreitende Brokerage-Aktivitäten einzudämmen. Die Auswirkungen auf Futu und Up Fintech sind erheblich, da ihre Geschäftsmodelle stark von Festlandchina-Kunden abhingen, die nun mit einer erheblichen Störung ihrer Einnahmequellen konfrontiert sind.
Chinas Vorgehen gegen Offshore-Broker trifft Futu und lässt Fintech-Aktien steigen
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