Der CEO von Canary Capital, Steven McClurg, hat angedeutet, dass BlackRock bis Ende 2026 oder Anfang 2027 einen Spot-XRP-ETF beantragen könnte. In einem Podcast erklärte McClurg, dass der weltweit größte Vermögensverwalter wahrscheinlich aktiv wird, sobald bestimmte Marktbedingungen erfüllt sind, wie anhaltende Nachfrage und wachsendes institutionelles Interesse. Er betonte, dass die Verzögerung auf das Timing und die Marktreife zurückzuführen sei und nicht auf Zweifel an XRP selbst. McClurg stellte fest, dass BlackRock zunehmender Konkurrenz durch Unternehmen wie Franklin Templeton und Grayscale ausgesetzt ist, die bereits XRP-ETFs mit erheblichen Zuflüssen anbieten. Der XRP-ETF von Franklin Templeton hat 299,54 Millionen US-Dollar angezogen, während Canary Capital, Bitwise und Grayscale ebenfalls ähnliche Produkte auf den Markt gebracht haben. Da immer mehr traditionelle Unternehmen in den Bereich der Krypto-ETFs eintreten, wächst der Druck auf BlackRock, XRP in sein Angebot aufzunehmen. Die Entscheidung von BlackRock wird laut McClurg von Faktoren wie Marktgröße und Liquidität abhängen. Mit einer Marktkapitalisierung von 113 Milliarden US-Dollar für XRP und einer verbesserten regulatorischen Klarheit werden die Bedingungen für einen BlackRock-XRP-ETF immer günstiger. McClurg ist der Ansicht, dass es, sobald diese Maßstäbe erfüllt sind, bei BlackRocks Einstieg in den XRP-ETF-Markt nur eine Frage des "Wann" und nicht des "Ob" ist.