Ripple erwartet eine bedeutende Veränderung im Finanzsektor und prognostiziert, dass institutionelle Bestände an digitalen Vermögenswerten bis 2026 die Marke von 1 Billion US-Dollar überschreiten werden. Monica Long, Präsidentin von Ripple, hob die Rolle regulierter Stablecoins hervor, die Kryptowährungen von spekulativen Vermögenswerten zu einer zentralen Finanzinfrastruktur transformieren. Sie betonte, dass Stablecoins zum Standard für globale Abwicklungen werden, insbesondere im B2B-Zahlungsverkehr, da sie Liquidität in Echtzeit und Effizienz im Cashflow bieten. Long sagte außerdem voraus, dass bis 2026 die Hälfte der Fortune-500-Unternehmen formalisierte Strategien für digitale Vermögenswerte entwickelt haben wird und aktiv an tokenisierten Vermögenswerten und Stablecoins teilnimmt. Sie stellte fest, dass die Konvergenz von Blockchain und KI die Benutzerfreundlichkeit und Integration verbessern wird, wodurch Kryptowährungen zur Grundlage der globalen Finanzwelt werden. Darüber hinaus erwartet sie, dass 5-10 % der Abwicklungen auf den Kapitalmärkten onchain erfolgen, angetrieben durch regulatorischen Schwung und die Akzeptanz von Stablecoins.