Die Zentralbank Brasiliens hat Banco Topázio mit einer Geldstrafe von 3,15 Millionen US-Dollar belegt und ihm für zwei Jahre verboten, außerbörsliche Devisengeschäfte für Krypto-Assets durchzuführen. Die am 13. Mai bekannt gegebene Entscheidung folgt auf Feststellungen unzureichender Kundenüberprüfung und mangelnder Kontrollen zur Geldwäschebekämpfung. Banco Topázio soll von Oktober 2020 bis September 2021 Transaktionen im Wert von 1,7 Milliarden US-Dollar abgewickelt haben, ohne diese ordnungsgemäß an Coaf zu melden. Die Aufsichtsbehörden hoben das Versäumnis der Bank hervor, Kunden zu registrieren und verdächtige Aktivitäten zu melden, was zu den Sanktionen führte. Beamte deuteten an, dass ähnliche Maßnahmen gegen andere Institutionen, die in Kryptowährungsaktivitäten involviert sind, ergriffen werden könnten, falls die Compliance-Probleme anhalten.