Die russische Staatsduma erwägt ein neues Gesetz, das die Überwachung von Kryptowährungstransaktionen über 1 Million Rubel (etwa 13.700 US-Dollar) vorschreibt. Dieser Vorschlag, der Teil eines ergänzenden Gesetzesentwurfs zum Gesetz über digitale Währungen und digitale Rechte ist, verpflichtet Betreiber dazu, Kunden zu identifizieren, verdächtige Aktivitäten zu erkennen und interne Kontrollen umzusetzen. Das Gesetz schreibt außerdem die Übermittlung von Daten an Regierungsbehörden und die Koordination mit der Zentralbank Russlands vor. Nach den vorgeschlagenen Regelungen werden digitale Compliance-Prüfungen verpflichtend sein, um Geldwäsche und die Finanzierung schädlicher Organisationen zu verhindern. Kryptowährungsaustauscher müssen als Nicht-Kreditinstitute tätig sein und können die Kundenidentifikation an Banken delegieren. Die Zentralbank erhält die Befugnis, Beschränkungen zu verhängen, Managementänderungen anzuordnen oder Liquidationsverfahren einzuleiten. Das Gesetz sieht Strafen vor, darunter Geldbußen von bis zu 1 Million Rubel für juristische Personen und Freiheitsstrafen von bis zu sieben Jahren für den illegalen Umlauf von Kryptowährungen.