Die südkoreanische Krypto-Börse Bithumb hat am 6. Februar aufgrund eines Backend-Konfigurationsfehlers versehentlich 620.000 BTC im Rahmen einer Marketingaktion verteilt. Die Plattform beabsichtigte, 620.000 Won in Barprämien auszuschütten, stellte die Einheit jedoch versehentlich auf BTC ein, wodurch jeder der 249 Nutzer 2.000 BTC erhielt. Dieser Fehler führte dazu, dass das BTC/KRW-Handelspaar bei Bithumb um fast 17 % einbrach, während der globale BTC-Markt kurzzeitig um 3 % fiel, was zu Liquidationen von Derivaten im Wert von 400 Millionen US-Dollar führte. Bithumb schränkte schnell Transaktionen und Abhebungen ein und konnte innerhalb von 35 Minuten über 99 % der fehlerhaften Zahlungen zurückholen. Die verbleibenden 1.788 verkauften BTC wurden durch die Vermögenswerte des Unternehmens gedeckt. Der Vorfall veranlasste die südkoreanische Finanzaufsichtsbehörde, strengere Regulierungsmaßnahmen zu fordern und wies auf systemische Schwachstellen in den internen Büchern zentralisierter Börsen hin.