Südkorea hat innerhalb einer Woche drei bedeutende politische Maßnahmen im Kryptosektor ergriffen, was Bedenken hinsichtlich einer möglichen Änderung der regulatorischen Haltung aufkommen lässt. Die Staatsanwaltschaft des Bezirks Gwangju hat 320,88 Bitcoin im Wert von 21,6 Millionen US-Dollar, die bei einem Phishing-Vorfall zurückgewonnen wurden, liquidiert und sich dafür entschieden, die Vermögenswerte in Bargeld umzuwandeln, anstatt sie als Staatsvermögen zu halten.
Darüber hinaus finalisiert die Finanzdienstleistungskommission (FSC) Richtlinien, die börsennotierten Unternehmen erlauben, in digitale Vermögenswerte zu investieren, wobei Stablecoins wie USDT und USDC aufgrund rechtlicher Unstimmigkeiten im Rahmen des Devisenhandelsgesetzes ausgeschlossen sind. Dieser Ausschluss könnte vorübergehend sein und hängt von legislativen Änderungen ab.
Schließlich wird eine vorgeschlagene Obergrenze für den Anteil von Großaktionären an Krypto-Börsen diskutiert, wobei eine 34%-Grenze von der Demokratischen Partei Koreas und der FSC vereinbart wurde. Diese Obergrenze, die dem Schutz der Investoren dienen soll, hat Debatten über mögliche verfassungsrechtliche Konflikte und ihre Auswirkungen auf den Betrieb von Börsen ausgelöst, wie etwa die anstehende Fusion zwischen Dunamu und Naver Financial.
Südkoreas jüngste Schritte signalisieren eine vorsichtige Haltung gegenüber Kryptowährungen
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