Die Bank von Korea hat ihr Pilotprogramm für den digitalen Won, Projekt Hangang, erweitert und die Kyongnam Bank sowie die iM Bank aufgenommen, wodurch die Gesamtzahl der teilnehmenden Banken auf neun gestiegen ist. In dieser zweiten Phase werden von Banken ausgegebene Einlagentoken getestet, die durch die Infrastruktur der Zentralbank abgesichert sind, wobei der Schwerpunkt auf deren Verwendung für staatliche Subventionszahlungen und landesweite Überweisungen liegt. Die Initiative zielt darauf ab, die Transaktionskosten für Unternehmen zu senken, indem eine kostengünstigere Zahlungsalternative zu Kreditkartengebühren angeboten wird. Die Erweiterung erfolgt vor dem Hintergrund von Verzögerungen beim Digital Asset Basic Act Südkoreas aufgrund regulatorischer Meinungsverschiedenheiten über die Ausgabe von Stablecoins. Die neue Phase wird Peer-to-Peer-Überweisungen ermöglichen, eine Funktion, die in der Anfangsphase schwierig war. Die Regierung plant, die Subventionen in digitaler Währung in der ersten Jahreshälfte auszuzahlen, wobei die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge als potenzieller früher Anwendungsfall gilt. Darüber hinaus untersucht die Bank von Korea digitale Währungszahlungen für KI-Agenten, die automatisierte Einkäufe erleichtern.