Die Ökonomen an der Wall Street sind zunehmend skeptisch, was die Wahrscheinlichkeit von Zinssenkungen durch die Federal Reserve im Jahr 2026 betrifft, wobei die Erwartungen nun eher auf eine mögliche Zinspause bis Juli verschoben werden. Sarah House von Wells Fargo betonte, dass eine Verzögerung der Zinssenkungen die wirtschaftliche Schwelle für weitere Lockerungen erhöht. Während der Konsens weiterhin zu eventualen Senkungen tendiert, mehren sich die Zweifel.
Michael Feroli von JPMorgan erwartet, dass die Fed die aktuellen Zinssätze im gesamten Jahr 2026 beibehält, mit einer möglichen Zinserhöhung Ende 2027. Unterdessen beschrieb Diane Swonk von HSBC die Lage der Fed als eine "Verlierersituation" und verwies auf anhaltende Inflation und stagnierendes Einkommenswachstum. Lindsey Piegza von Stifel wies auf interne Spaltungen innerhalb der Fed hin, wobei einige Beamte vor Inflationsrisiken durch weitere Lockerungen warnen. Der ehemalige Präsident der Dallas Fed, Robert Kaplan, betonte die Notwendigkeit klarer Beweise für einen Rückgang der Inflation, bevor Zinssenkungen erfolgen können.
Wall-Street-Ökonomen uneins über die Zinssenkungsaussichten der Fed im Jahr 2026
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