Am 18. Mai erlebten die globalen Märkte erhebliche Turbulenzen, als die Rendite der 30-jährigen US-Staatsanleihen einen 20-Jahres-Höchststand von 5 % überschritt, was eine weit verbreitete Verkaufsangst auslöste. Auch die Rendite der 10-jährigen japanischen Staatsanleihen erreichte mit 2,8 % einen 30-Jahres-Höchststand. In Südkorea stürzte der KOSPI-Index ab, was einen Handelsstopp auslöste, während die Goldpreise unter 4.500 US-Dollar fielen. Die anhaltende Pattsituation im Nahen Osten, die weiterhin die Ölströme durch die Straße von Hormus stört, bleibt eine zentrale Sorge für Investoren. Priya Misra, Portfoliomanagerin bei J.P. Morgan Asset Management, hob die doppelte Auswirkung der weltweit steigenden langfristigen Zinssätze und die zunehmende Wahrscheinlichkeit von Zinserhöhungen der Federal Reserve hervor, die in den Marktdiskussionen an Bedeutung gewinnen.