Kevin Warsh wird diesen Freitag Jerome Powell als Vorsitzender der Federal Reserve ablösen, was an der Wall Street aufgrund eines historischen Musters, bekannt als der "Fed-Fluch", Besorgnis erregt. Historisch gesehen ist der Aktienmarkt im Durchschnitt um 12 % innerhalb von drei Monaten und um 16 % innerhalb von sechs Monaten nach der Ernennung eines neuen Fed-Vorsitzenden gefallen. Warsh, bekannt für seine restriktive Haltung gegenüber der Inflation, wird erwartet, die Politik in Richtung Straffung zu verschieben, was die Investoren dazu veranlasst, die Marktrisiken neu zu bewerten. Daten von Barclays zeigen, dass der S&P 500 seit 1930 innerhalb eines Monats nach Amtsantritt eines neuen Fed-Vorsitzenden konsequent um 5 % gefallen ist. Warsh plant, das Dot-Plot- und Forward-Guidance-Rahmenwerk der Fed zu überarbeiten, was potenziell die globale Vermögenspreisgestaltung beeinflussen könnte. Powells Amtszeit war von erheblicher Marktvolatilität geprägt, einschließlich eines großen Zinserhöhungszyklus als Reaktion auf die Inflation. Trotz der Herausforderungen hielt Powell starke Beschäftigungszahlen aufrecht und verteidigte die Unabhängigkeit der Fed, was sein Vermächtnis prägt.