Der US-Armee-Spezialkräfte-Sergeant Gannon Ken Van Dyke wurde festgenommen, weil er angeblich geheime Informationen genutzt hat, um auf dem Prognosemarkt Polymarket über 409.000 US-Dollar Gewinn zu erzielen. Das Justizministerium hat Van Dyke wegen Insiderhandels angeklagt, nachdem er Berichten zufolge Geheimdienstinformationen aus einer Militäroperation gegen den venezolanischen Präsidenten Maduro verwendet hatte, um auf dessen Absetzung zu wetten. Dies ist der erste Insiderhandelsfall im Zusammenhang mit Prognosemärkten, der vom DOJ verfolgt wird, und das erste Mal, dass die CFTC die "Eddie Murphy-Regel" gegen den Missbrauch nichtöffentlicher Regierungsinformationen angewandt hat. Van Dyke soll auf Polymarket Wetten in Höhe von 33.000 US-Dollar platziert haben, wobei er Ergebnisse wie "Maduro tritt vor dem 31. Januar zurück" vorhersagte, was zu einem erheblichen Gewinn führte. Die CFTC hat eine zivilrechtliche Klage eingereicht, um Gewinne zurückzufordern und Strafen zu verhängen. Der Fall verdeutlicht regulatorische Herausforderungen, da Polymarket international auf der Polygon-Blockchain operiert, was die US-Aufsicht erschwert. Polymarket hat mit den Behörden kooperiert und betont sein Engagement, Nutzer zu identifizieren, die mit vertraulichen Informationen handeln.