Der US-Senat erlebt Verzögerungen bei der Verabschiedung des CLARITY Act, eines bedeutenden Gesetzesrahmens zur Regulierung der Kryptowährungsbranche. Der im Mai 2025 erstmals vorgestellte Gesetzentwurf wurde schnell vom Repräsentantenhaus verabschiedet, stieß im Senat jedoch aufgrund parteipolitischer Meinungsverschiedenheiten und Bedenken der Branche auf Hindernisse. Zentrale Streitpunkte sind die Regulierung der Erträge von Stablecoins und die Benennung der primären Aufsichtsbehörde, wobei Demokraten und Republikaner über Ethikbestimmungen und Rettungsverboten uneins sind. Die Kryptoindustrie, einschließlich großer Akteure wie Coinbase, hat Unzufriedenheit mit bestimmten Bestimmungen geäußert, insbesondere denen, die die Erträge von Stablecoins betreffen. Die laufenden Diskussionen haben zu Abflüssen von fast 1 Milliarde US-Dollar aus dem Kryptomarkt geführt, da die Beteiligten weiterhin über die Bedingungen verhandeln. Hochrangige Gespräche im Weißen Haus und im Kongress dauern an, wobei beide Parteien bestrebt sind, die Gesetzgebung vor den Zwischenwahlen 2026 abzuschließen.