Der US-Senat hat die geplante Abstimmung über den Clarity Act abgesagt, ohne einen neuen Termin festzulegen, was in der Krypto-Community Enttäuschung auslöst. Charles Hoskinson, Gründer von Cardano, äußerte Skepsis bezüglich der Verabschiedung des Gesetzes und deutete an, dass es möglicherweise erst 2029 erneut aufgegriffen wird. Die Absage hat Spekulationen über die Gründe für die Verzögerung ausgelöst, wobei einige dies auf politische Manöver im Vorfeld der bevorstehenden Wahlen zurückführen.
Der Clarity Act, der wegen seiner potenziellen Auswirkungen auf die Kryptoindustrie kritisiert wird, enthält Bestimmungen, die Innovationen einschränken könnten, indem sie strenge regulatorische Rahmenbedingungen für tokenisierte Finanzinstrumente auferlegen und die Einhaltung von AML/KYC-Vorschriften verlangen. Diese Maßnahmen werden als zugunsten traditioneller Bankinteressen gegenüber dezentraler Finanzierung angesehen. Unterdessen kündigte Coinbase-CEO Brian Armstrong an, dass das Unternehmen den Crypto Market Structure Bill nicht unterstützen werde, was die gesetzgeberische Landschaft für Kryptowährungen weiter verkompliziert.
US-Senat sagt Abstimmung über Clarity Act ab, Verabschiedung bis 2029 unwahrscheinlich
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