Die maritime Blockade der Straße von Hormus durch die USA, die darauf abzielt, Irans Rohölexporte zu untergraben, könnte laut Garrett Jin von "1011 Insider Whale" ihr Ziel, den Konflikt zu beenden, nicht erreichen. Die Blockade, die Irans Export von etwa 1,7 Millionen Barrel Öl pro Tag beeinträchtigt, wird als taktisch kluger Schritt mit geringeren Kosten und Risiken im Vergleich zur Besetzung von Einrichtungen wie der Insel Kharg angesehen.
Jin weist jedoch darauf hin, dass die Wirksamkeit der Blockade begrenzt ist, da sie iranische Häfen anvisiert, ohne die Straße vollständig zu schließen, was den Transit Dritter ermöglicht. Diese Maßnahme stellt auch das Image der USA als Unterstützer der "Freiheit der Schifffahrt" infrage und könnte erhebliche Auswirkungen auf die globale maritime Ordnung haben. Während die Blockade die strategische Initiative verschiebt, könnte sie Iran nicht zu Zugeständnissen zwingen und stattdessen den Konflikt verlängern, indem sie die diplomatischen Optionen einschränkt. Der Markt hat die unmittelbaren Auswirkungen der Blockade bereits eingepreist, jedoch nicht mögliche Eskalationen.
US-Blockade der Straße von Hormus könnte Iran-Konflikt verlängern, warnt Analyst
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