Die jüngsten Äußerungen des US-Präsidenten Donald Trump über eine mögliche Blockade der Straße von Hormus haben die Marktvolatilität wieder entfacht und die Ölpreise intraday um 8,08 % steigen lassen. Diese Entwicklung erfolgt vor dem Hintergrund eines wöchentlichen Rückgangs der Ölpreise um 14,25 %, der zunächst auf eine starke Woche für Risikoanlagen hindeutete. Bitcoin [BTC] bleibt trotz der geopolitischen Spannungen jedoch stabil bei etwa 70.000 US-Dollar. Die Divergenz zwischen den Öl- und Bitcoin-Preisen folgt auf eine Phase von Waffenstillstandsentwicklungen, die Kryptowährungen kurzzeitig in den risikoscheuen Bereich gedrängt hatten. Analysten erwägen nun die Möglichkeit eines deutlichen Anstiegs der Ölpreise, der den Anstieg im ersten Quartal, bei dem Öl um 76 % zulegte, übertreffen könnte. Unterdessen deutet die aktuelle Positionierung von Bitcoin um die 70.000 US-Dollar auf eine mögliche Liquiditätsbereinigung hin, wobei über 4 Milliarden US-Dollar an Long-Positionen in der Nähe von 67.000 US-Dollar konzentriert sind. Sollten die geopolitischen Spannungen weiter eskalieren und sich die finanziellen Bedingungen verschärfen, könnte Bitcoin bis Ende der Woche wieder unter 65.000 US-Dollar fallen.