Die Verhandlungen über das US-Gesetz zur Strukturierung des Kryptowährungsmarktes sind laut aktuellen Dokumenten aufgrund ungelöster Probleme in vier Schlüsselbereichen ins Stocken geraten. Die Hauptstreitpunkte umfassen die Regulierung von DeFi, die eine Angleichung an die US-Bundesfinanzstandards erfordert, jedoch klare Definitionen vermissen lässt. Zudem wird die Bestimmung des GENIUS-Gesetzes, die es verbundenen Unternehmen von Stablecoin-Emittenten erlaubt, Erträge anzubieten, als Bedrohung für das traditionelle Bankwesen angesehen, was einige Demokraten dazu veranlasst, Beschränkungen für Krypto-Erträge zu fordern.
Weitere Komplikationen ergeben sich aus vorgeschlagenen ethischen Standards, die hochrangigen US-Beamten untersagen, persönlich von Krypto-Aktivitäten zu profitieren. Auch die Rolle der US-Warenfutures-Handelskommission (CFTC) bei der Führung der Krypto-Regulierung wird diskutiert, wobei ein Gleichgewicht in der politischen Vertretung erforderlich ist. Eine Anhörung zu dem Gesetz, die ursprünglich für den 15. Januar geplant war, bleibt angesichts dieser Probleme ungewiss.
US-Krypto-Marktgesetz stockt wegen DeFi- und Stablecoin-Problemen
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