Ein US-Bundesrichter hat eine Zivilklage gegen Binance und dessen Gründer Changpeng Zhao abgewiesen, in der die Kryptowährungsbörse beschuldigt wurde, die Finanzierung von 64 Terroranschlägen weltweit erleichtert zu haben. Das Gericht entschied, dass die Kläger keine glaubwürdigen direkten Schuldvorwürfe gegen Binance oder Zhao in Bezug auf die Anschläge vorbringen konnten. Trotz der Abweisung erkannte der Richter an, dass Terrorgruppen die Plattform möglicherweise genutzt haben, aber das Halten eines Kontos beweist weder eine Teilnahme an noch die Absicht, die Anschläge zu unterstützen. Dieser juristische Erfolg für Binance erfolgt vor dem Hintergrund anhaltender Prüfungen, da das Unternehmen zuvor einer Einigung über 4,3 Milliarden US-Dollar mit dem US-Justizministerium wegen Compliance-Verstößen, einschließlich Verstößen gegen Anti-Geldwäsche-Vorschriften, zugestimmt hatte. Trotz der Entscheidung des Gerichts steht Binance weiterhin unter behördlicher Aufsicht, wobei kürzlich Forderungen nach Untersuchungen von 1,7 Milliarden US-Dollar an Transfers mit Bezug zu Iran laut wurden. Binance betont sein Engagement für Compliance und hebt seine strengen Verfahren sowie die Zusammenarbeit mit globalen Strafverfolgungsbehörden hervor.