US-Banken drängen den Kongress, Beschränkungen für Erträge aus Stablecoins zu verhängen und die Regeln für Open Banking im Rahmen der politischen Prioritäten der American Bankers Association (ABA) für 2026 zu überarbeiten. Die ABA strebt ein Verbot von Erträgen auf Zahlungs-Stablecoins an und möchte die Open-Banking-Vorschriften anpassen, um den Verbraucherschutz und das Wettbewerbsverhältnis zu verbessern. Dieser Schritt erfolgt vor dem Hintergrund laufender legislativer Bemühungen, Krypto- und traditionelle Finanzsysteme unter einem einheitlichen regulatorischen Rahmen zu integrieren. Kritiker aus den Krypto- und Fintech-Sektoren argumentieren, dass diese Vorschläge die Banken bevorzugen, indem sie die Reichweite von Krypto-Wallets, Stablecoin-Emittenten und Fintech-Anwendungen einschränken. Die Debatte über Erträge aus Stablecoins ist zu einem umstrittenen Thema geworden, das zur Verzögerung einer Anhörung des Senatsausschusses für Banken beitrug, nachdem Coinbase seine Unterstützung zurückgezogen hatte. Bankmanager, darunter der CEO der Bank of America, Brian Moynihan, warnen, dass ertragsbringende Stablecoins Einlagen von Banken abziehen und die Kreditvergabekapazität beeinträchtigen könnten. Die Haltung der ABA spiegelt einen breiteren Vorstoß wider, um sicherzustellen, dass die Integration digitaler Vermögenswerte in das Finanzsystem mit den Interessen der Bankenbranche übereinstimmt.