Der von der Bank of England vorgeschlagene Höchstbetrag für Stablecoin-Bestände stößt in der Kryptoindustrie auf erheblichen Widerstand, da befürchtet wird, dass er Geschäftsabläufe behindern und Talente ins Ausland treiben könnte. Der Vorschlag, der in einem Konsultationspapier vom November 2025 dargelegt wurde, sieht vorübergehende Limits von 20.000 £ pro Einzelperson und 10 Millionen £ pro Unternehmen für systemische Stablecoins in Pfund Sterling vor. Kritiker argumentieren, dass diese Beschränkungen Zahlungen und Geschäftswachstum, insbesondere bei mittelgroßen Unternehmen, ersticken könnten.
Branchenführer, darunter Coinbase-CEO Brian Armstrong und Aave-Gründer Stani Kulechov, bezeichneten die Höchstgrenzen als "Innovationsblockaden" und "Giftpillen" für den Finanzsektor des Vereinigten Königreichs. Die Bank of England will eine Abwanderung von Einlagen aus traditionellen Banken verhindern, doch Experten warnen, dass die Höchstgrenzen die Nachfrage nach britischen Staatsanleihen verringern und das Vereinigte Königreich für Stablecoin-Emittenten weniger attraktiv machen könnten. Als Reaktion auf die Gegenreaktion deutete die stellvertretende Gouverneurin Sarah Breeden an, dass die Zentralbank für alternative Risikomanagementstrategien offen ist, wobei im Juni aktualisierte Entwurfsregeln erwartet werden.
UK-Stablecoin-Obergrenze stößt auf Widerstand der Branche wegen Geschäftsauswirkungen
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