Die Labour-Abgeordneten im Vereinigten Königreich planen, Änderungen am Representation of the People Act vorzuschlagen, mit dem Ziel, Kryptowährungsspenden an politische Parteien dauerhaft zu verbieten. Die erwarteten Änderungen, die nächste Woche vorgestellt werden sollen, umfassen auch die Senkung der Obergrenze für Wahlkampfausgaben von 34 Millionen Pfund auf 24,4 Millionen Pfund, die Begrenzung der Anfangsfinanzierung für neue Parteien sowie die Durchführung von Sicherheitsüberprüfungen im Bereich der nationalen Sicherheit bei Spenden. Diese Maßnahmen werden von einer parteiübergreifenden Anti-Korruptionsgruppe unterstützt und gewinnen an Bedeutung nach einer Finanzierungskontroverse rund um Nigel Farages Reform Party und eine mehrmillionenschwere Spende des Krypto-Unternehmers Christopher Harborne.
Liam Byrne, Vorsitzender des Labour Business Committee, betonte die anhaltenden Bedenken und erklärte: „Jede Woche gibt es neue Enthüllungen, die zeigen, welche extremen Maßnahmen Politiker der Reform Party ergreifen, um der finanziellen Kontrolle zu entgehen.“ Der Vorstoß zur Reform folgt auf Berichte über eine verbundene Transaktion mit George Cottrell, die von einer Bank an die National Crime Agency gemeldet wurde, was die Prüfung der politischen Finanzierungspraktiken weiter verschärft.
Britische Labour-Abgeordnete fordern dauerhaftes Verbot von Krypto-Spenden an politische Parteien
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