Die UBS Real Estate GmbH hat aufgrund eines Liquiditätsengpasses alle Rücknahmen aus ihrem Euroinvest-Fonds in Höhe von 469 Millionen US-Dollar für bis zu 36 Monate ausgesetzt. Die deutsche Tochtergesellschaft kündigte die Aussetzung am 26. März 2026 an, nachdem ein Anstieg der Rücknahmeanträge die verfügbaren Mittel erschöpft hatte. Dieser Schritt blockiert alle Rücknahmeanträge, die nach dem 25. März eingereicht wurden, und stoppt die Ausgabe neuer Anteile.
Der Euroinvest-Fonds, der in Gewerbeimmobilien in wichtigen europäischen Städten investiert, steht vor Liquiditätsproblemen, die denen ähneln, die 2022 Krypto-Kreditgeber wie Celsius Network betrafen. Die Fondsperformance wurde 2024 negativ und verlor im vergangenen Jahr etwa 9 %, da steigende Zinssätze die Immobilienbewertungen beeinträchtigten. Die Entscheidung von UBS spiegelt den breiteren Liquiditätsdruck in der traditionellen Finanzwelt wider, wobei auch andere Unternehmen wie Ares Management und BlackRock die Rücknahmen aus privaten Kreditfonds einschränken.
UBS setzt Auszahlungen aus einem Immobilienfonds im Wert von 469 Millionen Dollar für drei Jahre aus
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