Das Institut für menschenzentrierte künstliche Intelligenz (HAI) der Stanford University hat seinen Jahresbericht 2026 zum AI-Index veröffentlicht, der eine erhebliche Kluft zwischen KI-Experten und der allgemeinen Öffentlichkeit hinsichtlich der Vorteile von KI aufzeigt. Laut dem Bericht sehen 84 % der KI-Fachleute positive Auswirkungen von KI im Gesundheitswesen, während nur 44 % der Amerikaner diesen Optimismus teilen. Ähnlich sind 73 % der Experten optimistisch bezüglich der Auswirkungen von KI am Arbeitsplatz, verglichen mit nur 23 % der Öffentlichkeit. Der Bericht, der Daten des Pew Research Center enthält, hebt hervor, dass nur 10 % der Amerikaner sich mehr auf die Integration von KI in den Alltag freuen als Sorgen machen. Zudem erwarten 64 % der Amerikaner in den nächsten 20 Jahren Arbeitsplatzverluste aufgrund von KI. Das Vertrauen in die staatliche Regulierung von KI ist in den USA gering, nur 31 % äußern Vertrauen, verglichen mit 81 % in Singapur. Trotz dieser Bedenken verbessert sich die globale Stimmung gegenüber KI, wobei 59 % glauben, dass KI-Produkte mehr Gutes als Schlechtes bewirken, gegenüber 55 % im Jahr 2024.