Das Weiße Haus hat einen nationalen Rahmen für die Politik zur Künstlichen Intelligenz angekündigt, der darauf abzielt, die KI-Regulierungen in den Vereinigten Staaten zu vereinheitlichen. Dieser Schritt ersetzt fragmentierte bundesstaatliche Vorschriften durch einen zentralisierten bundesweiten Standard, was potenziell die Compliance-Kosten für KI-Unternehmen senken könnte. Gleichzeitig konzentriert er jedoch die Regulierungsbefugnisse in Washington, was Bedenken hinsichtlich zukünftiger Kontrolle und Flexibilität aufwirft. Der Rahmen führt eine bundesstaatliche Vorrangregelung ein, die es dem Bundesrecht erlaubt, Landesgesetze außer Kraft zu setzen, die die KI-Entwicklung behindern. Wichtige Bereiche sind Kinderschutz, Energiemanagement und geistiges Eigentum, wobei der Schwerpunkt darauf liegt, die Compliance-Belastung zu minimieren und gleichzeitig die Aufsicht aufrechtzuerhalten. Diese Verschiebung spiegelt historische Regulierungszentralisierungen wider, wie das Interstate Commerce Act von 1887, und positioniert die USA neben globalen Modellen der KI-Governance in der EU und China.