Analysten von Standard Chartered haben auf die potenzielle Bedrohung hingewiesen, die Stablecoins für globale und US-amerikanische Bankeinlagen darstellen. In einem am 27. Januar veröffentlichten Bericht betonte Geoff Kendrick, Global Head of Digital Asset Research, dass die Verzögerung des US-amerikanischen CLARITY-Gesetzes die Risiken unterstreicht, die Stablecoins für das traditionelle Bankwesen darstellen. Kendrick prognostiziert einen Rückgang der US-Bankeinlagen, während die Marktkapitalisierung von Stablecoins zunimmt, wobei regionale Banken am stärksten gefährdet sind. Der Bericht zeigte auch, dass nur 0,02 % der Reserven von Tether und 14,5 % der Reserven von Circle in Bankeinlagen gehalten werden, was auf eine minimale Rückführung in das Bankensystem hindeutet. Dies deutet darauf hin, dass mit dem Wachstum der Stablecoins die Liquidität und die Einlagenbasis der Banken, insbesondere kleinerer regionaler Institute, erheblich beeinträchtigt werden könnten.