Standard Chartered prüft die Einführung eines Crypto-Prime-Brokerage-Dienstes, der sich an institutionelle Kunden richtet und einen wachsenden Trend unter globalen Banken widerspiegelt, sich auf die Infrastruktur des Kryptomarktes zu konzentrieren. Die in London ansässige Bank, die etwa 850 Milliarden US-Dollar an Vermögenswerten verwaltet, möchte der steigenden professionellen Nachfrage nach dem Handel mit digitalen Vermögenswerten gerecht werden und gleichzeitig das Risiko auf der Bilanz minimieren. Der vorgeschlagene Dienst würde Handel, Verwahrung, Finanzierung und Risikomanagement-Tools integrieren und so eine effizientere Handelsverwaltung für Institutionen ermöglichen.
Die Initiative ist Teil einer umfassenderen Strategie, die institutionelle Nachfrage nach digitalen Vermögensdienstleistungen zu erschließen, und wird innerhalb von SC Ventures, der Innovationseinheit von Standard Chartered, angesiedelt sein. Diese Struktur ermöglicht es der Bank, mit Krypto-Diensten zu experimentieren, ohne direkte Bilanzrisiken einzugehen, und entspricht den regulatorischen Anforderungen gemäß den Basel-III-Regeln. Der Plan befindet sich noch in einem frühen Stadium, es gibt keinen festen Zeitplan für den Start, unterstreicht jedoch das Vertrauen der Bank in die wachsende institutionelle Beteiligung am Kryptomarkt.
Standard Chartered plant Krypto-Prime-Brokerage zur Deckung der institutionellen Nachfrage
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