Stablecoins verarbeiteten im Jahr 2025 ein beispielloses Transaktionsvolumen von 33 Billionen US-Dollar und verdoppelten damit fast das Volumen von Visa mit 16,7 Billionen US-Dollar. Dieser Meilenstein unterstreicht die wachsende Bedeutung von Stablecoins in der globalen Finanzwelt, da sie nun über 1 % aller im Umlauf befindlichen US-Dollar repräsentieren. Der Markt ist von 5 Milliarden US-Dollar im Jahr 2020 auf 313 Milliarden US-Dollar im März 2026 gewachsen, wobei das Transaktionsvolumen im Jahresvergleich um 72 % zunahm. Emittenten von Stablecoins sind zu bedeutenden Inhabern von US-Staatsanleihen geworden und halten zusammen 155 Milliarden US-Dollar, womit sie Länder wie Deutschland und Saudi-Arabien übertreffen. Tether und Circle führen mit jeweils 127 Milliarden bzw. 25 Milliarden US-Dollar. Der im Juli 2025 verabschiedete GENIUS Act war entscheidend, da er eine 1:1-Reservedeckung vorschreibt und Banken die Ausgabe von Stablecoins erlaubt, was das institutionelle Engagement gefördert hat. Große Zahlungsnetzwerke wie Visa, Stripe und Mastercard integrieren Stablecoins in ihre Abläufe, wobei Mastercard BVNK für 1,8 Milliarden US-Dollar übernommen hat. Der Stablecoin-Markt wird bis 2030 voraussichtlich 2 bis 4 Billionen US-Dollar erreichen, angetrieben durch die zunehmende Akzeptanz in Ländern mit instabilen lokalen Währungen, die eine stabile Alternative zum traditionellen Bankwesen bieten.