Das russische Finanzministerium hat sich gegen die Zulassung des Handels mit an den Dollar gebundenen Stablecoins im Land ausgesprochen. Der stellvertretende Finanzminister Ivan Chebeskov äußerte Bedenken, dass Emittenten ausländischer Stablecoins wie USDT und USDC Vermögenswerte direkt in den Wallets der Nutzer einfrieren könnten. Dieses Risiko ist besonders ausgeprägt, wenn diese Wallets mit von der russischen Zentralbank lizenzierten Plattformen interagieren, da es bereits Fälle gab, in denen Dollar-Stablecoins, die von russischen Unternehmen gehalten wurden, eingefroren wurden. Das Ministerium setzt sich für eine Gesetzgebung ein, die speziell auf Stablecoins abzielt, wobei Tokens, die an den Rubel und die Währungen befreundeter Nationen gebunden sind, Priorität haben. Die Zentralbank behält sich das Recht vor, die Liste der zulässigen Stablecoins anzupassen. Die Debatte über die Integration ausländischer Stablecoins in einen regulierten russischen Rahmen hat Kontroversen ausgelöst, wobei die anfänglichen Positionen des Finanzministeriums und der Zentralbank die Ausschließung von Stablecoins als legitime Investitionsinstrumente favorisierten.