Der Nationale Steuerdienst Südkoreas (NTS) hat die Entwicklung eines Systems zur Nachverfolgung von Gewinnen aus Kryptowährungsinvestitionen angekündigt, das mit der Ausweitung der Fiskalpolitik der Regierung in Einklang steht. Die Initiative geht der geplanten Besteuerung von Gewinnen aus virtuellen Vermögenswerten ab Januar nächsten Jahres voraus. Der NTS hat eine Ausschreibung für das "Umfassende System zur Analyse von Transaktionen mit virtuellen Vermögenswerten" mit einem Budget von 3 Milliarden koreanischen Won (2,02 Millionen US-Dollar) veröffentlicht. Die Systementwicklung soll im April beginnen, mit einem Teststart im November und der vollständigen Implementierung bis zum Jahresende.
Das System wird ab 2027 individuelle Transaktionsdaten zu virtuellen Vermögenswerten sammeln, um Steuerhinterziehung zu erkennen und versteckte Einkünfte durch Prüfungen aufzudecken. Es wird KI und maschinelles Lernen einsetzen, um ungewöhnliche Transaktionsmuster zu analysieren. Daten und Verdächtigenlisten werden mit Behörden wie dem koreanischen Zoll und der Bank von Korea geteilt. Ab Januar wird auf Gewinne über 25 Millionen KRW jährlich ein Steuersatz von 22 % erhoben.
Südkoreas NTS entwickelt Krypto-Tracking-System für die Besteuerung 2027
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