Südkorea hat sein Schuldenanpassungsprogramm "New Start Fund" aktualisiert, um Kryptowährungsvermögen in den Bewertungsprozess einzubeziehen. Diese Initiative, die darauf abzielt, Kleinunternehmer und Selbstständige zu unterstützen, berücksichtigt nun die Krypto-Bestände der Antragsteller bei der Feststellung der Berechtigung zur Schuldenentlastung. Zuvor stützte sich das Programm auf Finanzberichte und öffentliche Daten, die Anlagevermögen wie Kryptowährungen oft nicht berücksichtigten. Seit Januar verlangt der Fonds von den Antragstellern die Vorlage von Nachweisen über den Bestand an virtuellen Vermögenswerten, nachdem er sich mit den großen Krypto-Börsen Südkoreas abgestimmt hat. Diese Änderung gewährleistet eine umfassendere Bewertung der Rückzahlungsfähigkeit eines Antragstellers, was sich potenziell auf den erhaltenen Schuldenentlastungssatz auswirken kann.