Die südkoreanische Fair Trade Commission (FTC) hat eine Untersuchung gegen die Kryptowährungsbörse Bithumb wegen Vorwürfen irreführender Behauptungen eingeleitet. Ermittler wurden zur Zentrale von Bithumb im Stadtteil Gangnam entsandt, um relevante Daten zu sammeln. Die Untersuchung konzentriert sich auf Bithumbs Behauptung in einer Pressemitteilung im vergangenen Jahr, dass das Unternehmen "die höchste Liquidität unter den inländischen virtuellen Vermögenswertbörsen" besitze, eine Aussage, die nun überprüft wird, da Upbit derzeit den größten Marktanteil hält. Darüber hinaus prüft die FTC angebliche Änderungen der Zahlungsbedingungen durch Bithumb während einer Werbeaktion Ende letzten Jahres. Diese Aktion war darauf ausgelegt, neuen Nutzern, die sich mit der API verbinden, Subventionen anzubieten. Ziel der Untersuchung ist es, die Richtigkeit dieser Behauptungen und mögliche Auswirkungen auf die Verbraucher festzustellen.