Die südkoreanische Finanzdienstleistungskommission (FSC) hat zwei Fälle von mutmaßlicher Marktmanipulation im Kryptowährungsbereich an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet. Im ersten Fall geht es um einen digitalen Vermögenswert, der sowohl an inländischen als auch internationalen Börsen gelistet ist, bei dem der Verdächtige angeblich Preise durch Cross-Market-Arbitrage manipuliert hat, was zu erheblichen Verlusten für südkoreanische Investoren führte. Der zweite Fall betrifft eine ultra-kurzfristige Manipulation einer sogenannten "Kimchi Coin", bei der der Verdächtige schnelle Kauf- und Verkaufsaufträge nutzte, um die Preise künstlich in die Höhe zu treiben, bevor er ausstieg. Die FSC hat Investoren dazu aufgerufen, bei digitalen Vermögenswerten mit unerklärlichen Preis- und Volumensprüngen vorsichtig zu sein. Zudem plant sie, die Transparenz zu erhöhen, indem sie die Offenlegung von Positionsänderungen großer Investoren verbessert und das Marktwarnsystem stärkt.