Niederländische Staatsanwälte haben den Antrag auf Insolvenz der Krypto-Plattform Knaken und ihrer Tochtergesellschaft Stichting Knaken Payments gestellt und dabei das öffentliche Interesse angeführt. Das Gericht in Rotterdam hat den Antrag erhalten, da Knaken seit Anfang Juni nicht mehr operativ ist, wodurch etwa 30.000 Kunden keinen Zugriff mehr auf ihre Krypto-Vermögenswerte haben. Die Plattform, die den Umtausch von Euro in Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum ermöglichte, verfügte nicht über die erforderliche MiCA-Lizenz der niederländischen Finanzmarktaufsicht.
Die Behörden haben ein Strafverfahren eingeleitet, Durchsuchungen durchgeführt und Ausrüstung sowie Vermögenswerte von den Räumlichkeiten von Knaken beschlagnahmt, wobei jedoch keine Festnahmen erfolgt sind. Diese Entwicklung fällt mit dem Ende der MiCA-Übergangsfrist der EU am 1. Juli zusammen, nach der nicht autorisierte Plattformen EU-Kunden rechtlich nicht mehr bedienen dürfen.
Niederländische Staatsanwälte beantragen Insolvenz für Krypto-Plattform Knaken
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