Die südkoreanische Finanzdienstleistungsaufsichtsbehörde (FSC) hat Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen von gehebelten Einzelaktien-ETFs auf die Volatilität des Aktienmarktes des Landes angesprochen. Die FSC betonte, dass diese Finanzprodukte erheblich dazu beigetragen haben, Kapital innerhalb der heimischen Märkte zu halten und damit dem Trend entgegenzuwirken, dass Gelder ins Ausland abfließen. Byun Je-ho, Direktor des Kapitalmarktamts der FSC, hob hervor, dass die Volatilität am südkoreanischen Aktienmarkt nicht ausschließlich auf gehebelte Einzelaktien-ETFs zurückzuführen ist.
Byun stellte fest, dass die jüngsten Schwankungen am Markt eher mit globalen Trends in der Halbleiterindustrie zusammenhängen, die insbesondere große Akteure wie Samsung Electronics und SK Hynix betreffen. Er wies darauf hin, dass auch die Volatilität bei US-amerikanischen und japanischen Halbleiteraktien zugenommen hat, was darauf hindeutet, dass breitere Branchendynamiken eine Rolle spielen und nicht nur der Einfluss von gehebelten Einzelaktien-ETFs.
Südkoreas FSC verteidigt gehebelte Einzelaktien-ETFs trotz Volatilitätsbedenken
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