Die Financial Intelligence Unit (FIU) Südkoreas plant, die Kryptowährungsregulierung zu verschärfen, indem sie Meldepflichten für Auslands-Kryptotransaktionen über 10 Millionen Won (etwa 7.200 US-Dollar) einführt. Die FIU beabsichtigt außerdem, die Überprüfung der Know Your Customer (KYC)-Informationen zu verbessern und die Anwendung der Travel Rule auszuweiten. Für heute, den 19. Mai, ist ein Treffen mit den CEOs der großen südkoreanischen Krypto-Börsen Upbit, Bithumb, Coinone, Korbit und GOPAX sowie DAXA geplant. Branchenexperten in Südkorea äußern Bedenken, dass die Verpflichtung zur umfassenden Meldung großer Transaktionen eine Überregulierung darstellen könnte, die Nutzer und Gelder auf ausländische Plattformen treiben könnte. Sie schlagen vor, dass die Regulierungsbehörden sich stärker darauf konzentrieren sollten, ungewöhnliche Handelsmuster zu erkennen, anstatt eine einzelne monetäre Schwelle festzulegen.