Südkoreanische Staatsanwälte haben eine erhebliche Sicherheitsverletzung erlitten und etwa 28,8 Millionen US-Dollar in Bitcoin verloren, die bei einer illegalen Online-Glücksspieloperation beschlagnahmt wurden. Die Vermögenswerte wurden in nur 14 Minuten aus 57 separaten Wallets abgezogen, was schwerwiegende Schwachstellen im Umgang mit beschlagnahmten digitalen Vermögenswerten aufzeigt. Die Sicherheitsverletzung, die in Seoul stattfand, hat kritische Fragen zu den Sicherheitsprotokollen der Strafverfolgungsbehörden im Umgang mit Kryptowährungen aufgeworfen. Die gestohlenen Bitcoins, die ursprünglich 2021 beschlagnahmt wurden, waren auf mehrere Wallets verteilt gespeichert, doch diese Methode konnte den Hack nicht verhindern. Ermittler vermuten einen Insider-Job oder einen ausgeklügelten externen Angriff, angesichts der Präzision und Geschwindigkeit des Diebstahls. Die Gelder sollen Berichten zufolge seit über fünf Monaten unbewegt geblieben sein, was die Wiederherstellungsbemühungen erschwert und die Notwendigkeit verbesserter Sicherheitsmaßnahmen im Management digitaler Vermögenswerte durch Strafverfolgungsbehörden weltweit unterstreicht.