Mehrere südkoreanische Unternehmen für vorausbezahlte Bestattungsdienste stehen nach der Veruntreuung von Kundengeldern zur Investition in kryptowährungsgebundene Vermögenswerte vor der Insolvenz. Untersuchungen zeigen, dass 32 von 75 Sangjo-Unternehmen Vermögenswerte unterhalb ihrer vorausbezahlten Kundengelder haben, wobei Parental Love, ein führendes Unternehmen, erhebliche Verluste erleidet. Das Unternehmen investierte 59,5 Milliarden KRW in einen gehebelten Ethereum-Themen-ETF namens Bitmine, dessen Wert auf 10,2 Milliarden KRW abstürzte, was zu einem nicht realisierten Verlust von 330 Millionen US-Dollar führte. Die vorausbezahlte Bestattungsbranche in Südkorea unterliegt keinen strengen Finanzvorschriften, da sie als "Geschäft mit vorausbezahlten Ratenzahlungen" eingestuft wird. Dieser Mangel an Aufsicht hat einigen Unternehmen ermöglicht, Gelder missbräuchlich zu verwenden, einschließlich der Vergabe von Krediten an Hauptaktionäre. Branchenexperten warnen, dass ohne regulatorische Eingriffe das Risiko von "Zombie-Bestattungsunternehmen" besteht, die möglicherweise nicht in der Lage sind, Kundenrückzugsanfragen zu erfüllen.