Die südkoreanische Kryptoindustrie, vertreten durch die Digital Asset Exchange Alliance (DAXA), lehnt neue Anti-Geldwäsche-Regeln (AML) ab, die von der Financial Services Commission (FSC) und der Financial Intelligence Unit (FIU) vorgeschlagen wurden. Die Änderungen würden von Anbietern virtueller Vermögenswerte (VASPs) verlangen, Verdachtsmeldungen (STRs) für grenzüberschreitende Überweisungen über 10 Millionen KRW (ca. 6.800 USD) einzureichen. DAXA argumentiert, dass dies die Meldepflicht für große Börsen wie Upbit und Bithumb um das 85-Fache erhöhen würde, von 63.000 auf über 5,4 Millionen Berichte jährlich. Die Branche widerspricht auch der Anforderung zur Überprüfung von Kundeninformationen und behauptet, dass dadurch unzumutbare Verpflichtungen auferlegt werden, die im Gesetz nicht vorgesehen sind. Dieser Widerstand erfolgt vor dem Hintergrund laufender Rechtsstreitigkeiten, bei denen jüngste Gerichtsentscheidungen vorübergehend Geschäftsbeschränkungen für Börsen wie Upbit und Bithumb ausgesetzt haben. Die öffentliche Kommentierungsfrist für die vorgeschlagenen Regeln endet am 11. Mai, die endgültigen Entscheidungen werden im Juli erwartet, was die Spannungen zwischen regulatorischen Bemühungen und den Compliance-Bedenken der Branche unterstreicht.