Südkorea wird ab dem 1. Januar 2027 eine Besteuerung von Übertragungen digitaler Vermögenswerte und Einkünften aus Verleihungen einführen, so eine Erklärung des Ministeriums für Wirtschaft und Finanzen. Dies folgt auf Äußerungen von Jung Tae-ho, einem Mitglied der Demokratischen Partei im Planungsausschuss und Finanzausschuss der Nationalversammlung, der die Notwendigkeit der Einführung der Steuer trotz vorheriger Verzögerungen betonte. Die regierende Demokratische Partei plant, den Vorschlag zur Steuerreform zu diskutieren, sobald er dem Ausschuss vorgelegt wird. Unterdessen hat die Oppositionspartei People Power Party einen Änderungsantrag zur Abschaffung der Steuer auf digitale Vermögenswerte vorgeschlagen, wobei eine Entscheidung bis Ende des Jahres erwartet wird. Diese anhaltende Debatte verdeutlicht die unterschiedlichen politischen Ansichten zur Besteuerung digitaler Vermögenswerte in Südkorea.