Jong-hwan Lee, CEO eines südkoreanischen Unternehmens für Krypto-Asset-Management, wurde zu drei Jahren Haft verurteilt, weil er Kryptowährungspreise manipuliert hat. Dies markiert die erste Durchsetzung des neuen Virtual Asset User Protection Act des Landes. Das Bezirksgericht Seoul Southern befand Lee für schuldig, ein automatisiertes Handelsprogramm verwendet zu haben, um Handelsvolumina aufzublähen und Wash-Trades mit der Kryptowährung ACE durchzuführen, wodurch er etwa 7,1 Milliarden Won (4,88 Millionen US-Dollar) verdiente. Zusätzlich zur Haftstrafe droht Lee eine Geldstrafe von 500 Millionen Won sowie die Einziehung von 846 Millionen Won aus kriminellen Erlösen. Das Gericht verurteilte auch Min-cheol Kang, einen ehemaligen Mitarbeiter, der in das Schema verwickelt war, zu zwei Jahren Haft mit drei Jahren Bewährung. Während das Gericht ihre Beteiligung an der Manipulation von ACE bestätigte, sprach es sie teilweise vom genauen Gewinnbetrag aufgrund unzureichender Beweise frei. Dieser Fall unterstreicht die Bemühungen Südkoreas, den Missbrauch des Kryptomarktes unter dem neuen Gesetz, das im Juli 2024 in Kraft trat, einzudämmen.