Das Oberste Volksgericht von Shanghai hat am 9. Februar 2026 neue Richtlinien zur Regulierung der gerichtlichen Handhabung von virtuellen Vermögenswerten, insbesondere Kryptowährungen, veröffentlicht. Die Richtlinien schreiben vor, dass beschlagnahmte virtuelle Währungen auf eine bestimmte Cold Wallet übertragen werden müssen, wobei Mechanismen wie "Aufgabentrennung", "Mehrpersonen-Mehrfachsperre" und "gegenseitige Aufsicht" zur Erhöhung der Sicherheit und Kontrolle implementiert werden. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, frühere Herausforderungen bei der gerichtlichen Verwertung von virtuellen Währungen zu bewältigen, wobei der Schwerpunkt auf der Vertraulichkeit privater Schlüssel und der technischen Sicherheit liegt. Derzeit fehlt es in China an einem einheitlichen Ansatz für den Umgang mit virtuellen Währungen in Rechtsfällen, wobei die Regionen noch nach Lösungen suchen. Im Rahmen des bestehenden Regulierungsrahmens gelten Aktivitäten im Zusammenhang mit virtuellen Währungen als illegale Finanzaktivitäten, was rechtliche und Compliance-Herausforderungen für inländische Auktionen und Verkäufe mit sich bringt.