Die Polizei in Seoul hat ein familiäres Verbrechersyndikat zerschlagen, das in Geldwäsche über eine nicht registrierte virtuelle Vermögensbörse verwickelt war. Die Gruppe, bestehend aus 19 Mitgliedern, die größtenteils familiär verbunden sind, operierte im Stadtteil Myeongdong in Seoul. Sie wandelten große Bargeldsummen, die durch Telekommunikationsbetrug erlangt wurden, in Tether (USDT) um und transferierten diese ins Ausland. Der geschätzte Betrag, der in dem Schema involviert ist, erreicht mehrere hundert Milliarden koreanische Won. Während der Ermittlungen beschlagnahmten die Behörden etwa 6 Milliarden Won an kriminellen Vermögenswerten, darunter 4,05 Milliarden Won in bar, 1,5 Milliarden Won in Silberperlen und 500 Millionen Won in Goldbarren. Die Operation unterstreicht die anhaltenden Bemühungen, illegale Finanzaktivitäten im Zusammenhang mit Kryptowährungen in Südkorea zu bekämpfen.