Die US-Senatorin Cynthia Lummis hat amerikanische Banken dazu aufgerufen, Stablecoins und digitale Vermögenswerte zu übernehmen, und betonte deren Potenzial als innovative Finanzprodukte statt als Bedrohungen. In einem Gespräch bei Fox Business am 6. Februar hob Lummis die Vorteile von Stablecoins hervor, wie schnellere und günstigere Zahlungen sowie neue Verwahrungsdienste, die die Bankgeschäfte verbessern könnten. Sie argumentierte, dass die Blockchain-Technologie traditionelle Banksysteme sowohl für inländische als auch internationale Transaktionen übertreffen könnte, während sie gleichzeitig die regulatorische Compliance mit der Federal Reserve aufrechterhält. Lummis' Äußerungen erfolgen vor dem Hintergrund festgefahrener Verhandlungen über das Digital Asset Market Clarity Act von 2025, hauptsächlich aufgrund von Meinungsverschiedenheiten darüber, ob Stablecoin-Emittenten Belohnungen oder renditeähnliche Anreize anbieten dürfen. Während Banken Bedenken hinsichtlich möglicher Auswirkungen auf Einlagen äußern, betrachten Krypto-Unternehmen diese Funktionen als entscheidend. Lummis schlug Kompromisse vor, wie etwa die Zulassung von Boni, ohne diese als Zinsen zu klassifizieren, da die Gesetzgeber beabsichtigen, die Gesetzgebung im Frühjahr 2026 erneut zu prüfen.