Die Securities and Exchange Commission (SEC) hat bedeutende Änderungen der Regeln für registrierte Angebote und periodische Berichterstattung vorgeschlagen, was die umfassendste Überarbeitung seit über zwei Jahrzehnten darstellt. Die am 19. Mai angekündigten Änderungen zielen darauf ab, den Börsengang (IPO) zu vereinfachen und mehr Unternehmen zu ermutigen, an die öffentlichen Märkte zu gehen. Zu den wichtigsten Vorschlägen gehört die Anhebung der Schwelle für den Status "Large Accelerated Filer" von 700 Millionen auf 2 Milliarden US-Dollar an Streubesitz, wodurch mehr Unternehmen von reduzierten Berichtspflichten profitieren können.
Darüber hinaus plant die SEC, bestimmte Privilegien wie die Shelf-Registrierung und Kommunikations-Safe-Harbors auf eine breitere Palette von Unternehmen durch neue Kategorien auszuweiten: "Eligible Listed Issuers" und "Seasoned Eligible Listed Issuers." Ein bemerkenswerter Vorschlag ist die Einführung des Formulars 10-S, das es Unternehmen erlaubt, halbjährliche Berichte anstelle von vierteljährlichen einzureichen, wobei dies optional wäre. Diese Änderungen entsprechen der Agenda von SEC-Vorsitzendem Atkins, die regulatorischen Belastungen zu verringern und gleichzeitig den Anlegerschutz aufrechtzuerhalten. Kommentare zu den Vorschlägen sind bis zum 6. Juli 2026 einzureichen.
SEC schlägt umfassende Überarbeitung der IPO-Regeln vor, um Markteintritt zu erleichtern
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