Die US-Börsenaufsichtsbehörde Securities and Exchange Commission (SEC) hat neue Leitlinien zu tokenisierten Aktien veröffentlicht, was einen bedeutenden Schritt in Richtung regulierter Krypto-Aktien in den USA darstellt. Die Leitlinien erlauben es Emittenten und Dritten, Onchain-Wertpapiere zu erstellen, während die Rechte der Investoren geschützt bleiben. Diese Entwicklung wird voraussichtlich große Veränderungen im Finanzsystem mit sich bringen, wobei Coinbase-CEO Brian Armstrong prognostiziert, dass die USA in diesem Bereich weltweit führend sein werden. Die Erklärung der SEC vom 28. Januar 2026 klärt, wie die bundesstaatlichen Wertpapiergesetze auf tokenisierte Aktien, Anleihen und Derivate angewendet werden. Emittenten können Wertpapiere nun direkt als Krypto-Assets tokenisieren, wobei die Blockchain als Aktionärsregister dient. Rechtliche Verpflichtungen, einschließlich der Registrierungspflichten, bleiben jedoch unverändert. Auch Modelle der Tokenisierung durch Dritte, wie Verwahr- und synthetische Wertpapiere, werden behandelt, wobei die SEC die Bedeutung der wirtschaftlichen Realität über Bezeichnungen stellt, um die Einhaltung der Vorschriften und den Schutz der Investoren sicherzustellen. Dieser Schritt positioniert die USA als wettbewerbsfähigen Standort für die finanzielle Tokenisierung, wobei Regulierungsbehörden, Börsen und Investoren sich auf die Integration von Onchain-Aktien unter klarer bundesstaatlicher Aufsicht vorbereiten. Paul Grewal, Chief Legal Officer von Coinbase, lobte die zukunftsorientierte Haltung der SEC und hob das Potenzial für regulierte Innovationen auf den Finanzmärkten hervor.