Ein kanadischer Einwohner aus Nanaimo wurde Opfer eines Kryptowährungsbetrugs, bei dem sich die Täter als Royal Canadian Mounted Police (RCMP) ausgaben. Der Betrug begann mit einer Textnachricht, die einen Job im Fernhandel mit Aktien anbot, woraufhin das Opfer 5.000 CAD über einen Krypto-Geldautomaten einzahlt. Später erhielt das Opfer eine gefälschte Online-Nachricht, die sich als Ankündigung der RCMP ausgab und es aufforderte, den Betrug zu melden. Ein angeblicher Anwalt kontaktierte das Opfer anschließend und behauptete, zwei mit ihm verbundene Krypto-Konten gefunden zu haben, und bot an, 60.000 USD an Gewinnen zurückzuholen. Gary O'Brien von der Nanaimo RCMP stellte klar, dass die RCMP keine Personen bezüglich entdeckter Krypto-Konten kontaktiert oder mit privaten Firmen zur Rückgewinnung von Geldern zusammenarbeitet. Andy Zhou von BlockSec identifizierte dies als einen "Fake-Recovery-Service-Betrug", bei dem Betrüger persönliche Daten aus ersten Betrugsfällen nutzen, um die Opfer erneut anzugreifen. Der Betrug nutzt den "Autoritäts-Bias" aus, indem er das Branding der Strafverfolgungsbehörden verwendet. Die kanadische Polizei bildet sich seit 2022 in Kryptowährungsuntersuchungen weiter, um solche Betrügereien zu bekämpfen.