Der Vorsitzende der SEC, Paul S. Atkins, hat die Regulierungsagenda für 2026 vorgestellt und dabei die Rückkehr zur Kernmission der Behörde betont, nämlich den Ausgleich zwischen Anlegerschutz, Kapitalbildung und Marktintegrität. Die Agenda hebt die Notwendigkeit hervor, sich an die aktuelle technologische Landschaft anzupassen, indem klarere Regeln für die Kapitalbeschaffung und die Verwahrung von Krypto-Assets sowie für den Handel mit Wertpapieren auf der Blockchain geschaffen werden. Diese Initiative steht im Einklang mit dem Ziel von Präsident Trump, die USA als globales Krypto-Zentrum zu etablieren. Darüber hinaus plant die SEC, die Offenlegungspflichten anzupassen, um die Compliance-Belastungen bei Börsengängen zu verringern und den Trend der abnehmenden Zahl börsennotierter Unternehmen umzukehren. Die Agenda umfasst auch Vorschläge, den Zugang für gewöhnliche Anleger zu privaten Märkten zu erweitern, um sicherzustellen, dass Investitionsmöglichkeiten nicht auf wohlhabende Personen beschränkt sind, während gleichzeitig angemessene Anlegerschutzmaßnahmen beibehalten werden.