Der Bitcoin-Preis, der derzeit bei 93.472 US-Dollar liegt, wird laut Jim Ferraioli, Direktor der Krypto-Forschung am Schwab Center for Financial Research, zu Beginn des Jahres 2026 von einer Mischung aus makroökonomischen Trends und marktspezifischen Ereignissen beeinflusst. Langfristige Faktoren umfassen die globale M2-Geldmenge, das disinflationäre Angebotswachstum von Bitcoin und die Adoption, während kurzfristige Treiber die Marktrisikostimmung, Zinssätze und die Stärke des US-Dollars betreffen. Ferraioli weist darauf hin, dass ein "Risk-on"-Umfeld bei Aktien und eine unterstützende Geldpolitik Bitcoin zugutekommen könnten, mit Erwartungen an niedrigere Zinssätze und einen schwächeren Dollar. Potenzielle Gegenwinde wie eine verlangsamte Adoption nach der Volatilität Ende 2025 und die historische Auswirkung des Halving-Zyklus könnten jedoch die Gewinne begrenzen. Ferraioli hebt hervor, dass das dritte Jahr des Halving-Zyklus traditionell eine Herausforderung für Bitcoin darstellt und potenziell die Preise beeinflussen könnte. Trotz der Erwartungen an ein positives Jahr könnten die Renditen nicht den historischen Durchschnitt von 70 % Gewinn vom Jahrestief erreichen. Darüber hinaus wird erwartet, dass die Korrelation von Bitcoin mit traditionellen Vermögenswerten abnimmt, obwohl es weiterhin mit Megacap-AI-Aktien verbunden bleibt.