Die Zentralbank Russlands unter der Leitung von Gouverneurin Elvira Nabiullina hat einen neuen Rahmen vorgeschlagen, der es Geschäftsbanken und Brokern ermöglicht, Krypto-Börsenlizenzen durch ein Meldeverfahren zu erhalten. Diese Initiative würde es diesen Institutionen erlauben, ihre bestehenden Banklizenzen zu nutzen, um Vermittlungstätigkeiten durchzuführen, wobei die Exponierung auf 1 % ihres Kapitals begrenzt ist. Die vorgeschlagenen Vorschriften zielen darauf ab, Krypto-Transaktionen hauptsächlich über traditionelle Finanzinstitute zu leiten und dadurch den legalen Zugang der Bürger zu digitalen Vermögenswertkanälen einzuschränken. Zudem müssten ausländische Börsen Tochtergesellschaften in Russland gründen und ihre Server verlegen, um den neuen Regeln zu entsprechen.